Reisestrategien und Inspirationen

Mit Payback Business Class fliegen: Was wirklich dahintersteckt und wie du es für dich nutzt

Mit Payback-Punkten zu Miles & More – wie wir damit Business Class fliegen

Es gibt diesen Moment, in dem du aufhörst, nur zu träumen – und anfängt, es wirklich durchzurechnen.

Bei mir war es die USA-Westküste. Wir wollten einen Roadtrip machen: von San Francisco bis San Diego, dann ins Landesinnere nach Las Vegas und zum Abschluss ab Los Angeles zurück. Eine Traumroute. Und ein Flug, bei dem mir schnell klar wurde: Die regulären Business-Class-Preise für uns beide hätten fast das gesamte Reisebudget verschluckt. Also war die Frage nicht ob Business Class – sondern wie.

Deshalb habe ich angefangen nachzurechnen. Wie viele Punkte hätten wir dafür? Wie viele fehlten noch? Und was müsste ich tun, damit das wirklich klappt – rechtzeitig, für uns beide, auf einer Strecke, die zum geplanten Reisetermin passt?

Was folgte, war ungefähr ein Jahr, in dem ich wirklich jede Payback-Aktion mitgenommen habe. Nicht verbissen – aber konsequent. Für jeden Einkauf die Karte gezückt, eCoupons aktiviert bevor wir einkaufen gegangen sind, drei Zeitungsabos zu einem Aktionstermin abgeschlossen. Dazu die Kreditkarte für so gut wie jede Ausgabe, die wir ohnehin hatten. Und diese Punkte dann genau zum richtigen Transferbonus-Zeitpunkt zu Miles & More verschoben – bei einer größeren Menge macht ein Bonus von 20 % wirklich einen Unterschied, und auf diesen Moment zu warten, lohnt sich.

Weil unsere Reiseroute einen Gabelflug nötig machte, den die Online-Buchungsmaske nicht abbilden konnte, habe ich den Rest über die Hotline geregelt. Und als die Mitarbeiterin mir die Buchungsbestätigung durchgegeben hat – Business Class, hin und zurück, für uns beide – war das eines dieser Momente, wo man kurz auflegt, einfach nur grinst und ich dann freudestrahlend zu Micha rübergerannt bin und ihm gesagt habe, dass es tatsächlich geklappt hat.

Die Zuzahlungen waren damals bei Lufthansa noch erheblich geringer als heute. Unter dem Strich haben wir für die Lufthansa Business-Class-Tickets auf einer Traumroute in etwa das gezahlt, was die normalen Economy-Ticket gekostet hätten. Der Rest kam aus Punkten, die wir bei Einkäufen gesammelt haben, die wir sowieso gemacht hätten.

Payback war dabei der Grundstein. Und genau darum geht es in diesem Artikel: wie du diese Punkte so sammelst und einsetzt, dass daraus wirklich etwas wird – und nicht nur ein Einkaufsgutschein für die Pfanne, die du auch so irgendwann gekauft hättest.

Das Wichtigste auf einen Blick

Falls du es eilig hast – hier die fünf Punkte, die wirklich wichtig sind:

  • Payback-Punkte lassen sich 1:1 zu Miles & More transferieren – und sind damit eine der einfachsten Quellen für Prämienmeilen im Alltag.
  • Der richtige Transferzeitpunkt macht einen echten Unterschied. Ein- bis zweimal im Jahr gibt es Bonusaktionen mit 20–30 % Extra-Meilen. Den vollen Vorteil ziehst du nur, wenn du deine Punkte bewusst ansammelst und gezielt zum richtigen Moment überträgst – nicht häppchenweise per Automatik ohne Bonus.
  • Coupons und Aktionen sind der eigentliche Turbo. Die Basis-Sammelrate ist überschaubar. Wenn du aber regelmäßig Mehrfach-Coupons aktivierst, Aktionen verfolgst und größere Einkäufe darauf abstimmst, sammelst du ein Vielfaches.
  • Die richtige Kreditkarte sammelt bei jedem Umsatz mit – ganz automatisch, egal ob bei Payback-Partnern oder nicht. Über das Jahr kommt so eine Menge zusammen – ganz nebenbei, mit Ausgaben, die man ohnehin hat.
  • Punkte erst transferieren, wenn du ein konkretes Ziel vor Augen hast – und die Verfügbarkeit bereits geprüft wurde. Meilen bei Miles & More zurückzuholen ist nicht möglich.

Klingt nach viel auf einmal? Keine Sorge – genau dafür ist dieser Artikel da. Wir nehmen dich Schritt für Schritt mit und erklären alles, was du wirklich wissen musst. Micha dachte übrigens auch erst, das sei nichts für ihn – bis wir das erste Mal in der Business Class saßen und er realisiert hat, was mit ein paar kleinen Stellschrauben im Alltag wirklich möglich ist. Seitdem achtet auch er darauf, dass die Payback-Karte gezückt und die richtige Kreditkarte zur Hand ist. Die Belohnung kennst du ja jetzt schon.

Was Payback ist – und warum es für uns mehr als ein Treueprogramm ist

Payback gibt es seit über 25 Jahren – und es ist heute noch immer Deutschlands größtes Bonusprogramm. Das Prinzip ist denkbar einfach: Bei teilnehmenden Partnern sammelst du bei jedem Einkauf Punkte, die du später einlösen kannst. Karte vorzeigen oder App öffnen, fertig.

Was viele nicht wissen: Das Partnernetzwerk verändert sich laufend. REWE und Penny sind zum Beispiel seit 2024 nicht mehr dabei, dafür ist der gesamte EDEKA-Verbund mit Netto neu hinzugekommen. Es lohnt sich also, ab und zu einen Blick auf die aktuelle Partnerliste zu werfen – sowohl im stationären Handel als auch online, denn gerade dort wächst das Angebot kontinuierlich.

Der Grundwert eines Punktes ist klar: Ein Punkt entspricht einem Cent. 1.000 Punkte sind zehn Euro wert. Die Standard-Sammelrate liegt bei den meisten Partnern bei einem Punkt pro zwei Euro Umsatz – das sind 0,5 Prozent, also erstmal nicht die Welt. Warum wir Payback trotzdem seit Jahren konsequent nutzen? Weil der eigentliche Wert nicht im Grundtarif steckt, sondern in dem, was du daraus machen kannst – mit Coupons und Aktionen, mit dem richtigen Timing beim Transfer und mit der Entscheidung, wohin die Punkte am Ende gehen. Was das konkret bedeutet, haben wir selbst über Jahre ausprobiert – hier sind unsere Favoriten und Tipps.

Wo du heute wirklich Punkte sammelst – und wo du Zeit verschwendest

Die Basis-Sammelrate von einem Punkt pro zwei Euro ist der Ausgangspunkt – aber allein damit kommst du nicht weit. Der eigentliche Unterschied entsteht durch Coupons und Aktionen. Wer sie ignoriert, sammelt zwar – aber zu langsam, um damit wirklich etwas zu erreichen.

In der Payback-App findest du unter „Coupons" laufend aktuelle Angebote der Partner – vor dem Einkauf aktivieren, fertig. Es gibt grundsätzlich zwei Arten: Coupons auf den gesamten Einkauf und Coupons auf bestimmte Warengruppen. Ein Warenkorb-Coupon und ein Warengruppen-Coupon lassen sich in der Regel kombinieren – so kannst du bei dm gleichzeitig einen 20-fach-Coupon auf den gesamten Einkauf und einen 33-fach-Coupon auf Wasch- und Reinigungsmittel aktiv haben.

Zwei Warenkorb-Coupons vom selben Typ dagegen lassen sich nicht stapeln: Hast du einen 7-fach- und einen 10-fach-Coupon auf den gesamten Einkauf aktiviert, bekommst du beim Einkauf den höheren – also 10-fach. Der andere bleibt für den nächsten Einkauf erhalten.

Payback Mehrfach-Coupons bei dm

Das hat eine praktische Konsequenz: Es macht wenig Sinn, alle Coupons blindlings sofort zu aktivieren. Besser ist es, vor dem Einkauf – oder sogar erst im Geschäft, wenn du weißt, was im Korb liegt und meist WLAN verfügbar ist – zu schauen, welche Coupons gerade aktiv sind und ob der Einkauf groß genug ist, um einen hohen Multiplikator wirklich auszunutzen.

Tipp, der sich wirklich lohnt

Wenn es auf eine Warengruppe einen besonders hohen Multiplikator gibt – zum Beispiel 33-fach auf Bioprodukte oder 44-fach auf Pflegeprodukte – macht es Sinn, Lieblingsprodukte oder Dinge des täglichen Bedarfs auf Vorrat zu kaufen. Zahnpasta, Shampoo, Waschmittel – was du sowieso brauchst, kaufst du dann einfach in größerer Menge. Denn wann es den nächsten 33-fach- oder 44-fach-Coupon auf dieselbe Warengruppe gibt, weiß man nie.

dm – der stärkste Partner für aktive Sammler

dm bietet die mit Abstand höchsten Coupon-Multiplikatoren im Payback-System – regelmäßig 20-fach auf den gesamten Einkauf, auf einzelne Warengruppen teils 33- bis 44-fach. Neue Coupons erscheinen alle zwei bis drei Wochen. Größere Einkäufe bei dm solltest du deshalb konsequent auf solche Aktionsphasen abstimmen – und vorher einfach kurz in die App schauen.

EDEKA und Netto – mit Abstrichen, aber mit Potenzial

EDEKA ist seit 2025 der größte Supermarkt-Partner – als Ersatz für REWE, das Ende 2024 ausgetreten ist. Im direkten Vergleich zu REWE in dessen besten Zeiten ist EDEKA als Sammelquelle deutlich schwächer: ordentliche Mehrfach-Coupons auf den gesamten Einkauf gibt es dort deutlich seltener. Wenn du bei EDEKA einkaufst, schau vorher in die EDEKA-eigene App, wo es wöchentlich wechselnde Aktionen gibt (in der App kannst du Payback verknüpfen).

Bei Netto sind die Coupons stärker personalisiert – was du in deiner App siehst, kann sich von dem unterscheiden, was jemand anderes angeboten bekommt. Das macht Netto schwerer planbar als dm, aber wenn du gerade gute Aktionscoupons hast, kannst du durchaus ordentlich punkten.

Aral – sinnvoll, aber mit realistischen Erwartungen

Aral ist seit 20 Jahren Payback-Partner. Beim Tanken gibt es einen Punkt pro zwei Liter Kraftstoff – in Punkten überschaubarer als es klingt. Der echte Mehrwert liegt auch hier in den Coupons: bis zu 10-fach auf Kraftstoff gibt es regelmäßig, in Jubiläumsaktionen auch mal 20-fach. Wenn du einen größeren Tankvorgang planst, lohnt es sich, vorher kurz in die App zu schauen.

Online – oft unterschätzt

Ein großer Teil der Payback-Partner ist online – und genau dort lassen die meisten Punkte liegen. Rund 700 Online-Shops sind dabei, aus fast allen Lebensbereichen: Mode und Schuhe, Elektronik, Reisebuchungen, Sport, Einrichten, Gesundheit – die Liste liest sich wie ein Querschnitt durch den deutschen Online-Handel. Wer über payback.de oder mit PIA einkauft, sammelt automatisch Punkte bei Amazon, Zalando, Otto, MediaMarkt, Thalia, Expedia und vielen weiteren bekannten Namen.

Amazon
Zalando
Otto
MediaMarkt
Thalia
Expedia

Amazon ist dabei einer der meistgenutzten Partner, funktioniert aber nur über diesen Umweg, nicht direkt. Wer PIA installiert hat und ohnehin bei Amazon einkauft, nimmt die Punkte einfach mit – ohne extra daran zu denken.

Was ist PIA? PIA ist die kostenlose Browsererweiterung von Payback. Sie erkennt automatisch, wenn du einen Online-Shop besuchst, bei dem Punkte möglich wären – und erinnert dich daran, den Einkauf über Payback zu starten. Einmal installiert, kein weiterer Aufwand.

Zeitungsabos – auf einen Schlag viele Punkte

Eine unserer liebsten Sammelmethoden, die wir immer wieder nutzen: Zeitschriften-Abos über BurdaDirect. Der Gedanke dahinter ist so einfach wie überzeugend – man kauft sich indirekt Punkte, bekommt aber die Zeitung noch dazu. Hier kann man teilweise auf einen Schlag 20.000 Punkte einstreichen!

Wenn einen das Magazin ohnehin interessiert oder man es verschenken möchte, lohnt sich das doppelt.

Die Faustregel: Alles unter 1,5 Cent pro Punkt ist ein guter Deal – und bei attraktiven Aktionen liegt man oft deutlich darunter. Wer dann noch den Transferbonus abwartet, holt nochmal 20–25 % mehr Meilen heraus.

Welche Abos gerade besonders attraktiv sind, findest du bei BurdaDirect – und wenn wir besonders gute Aktionen sehen, berichten wir auch hier auf ReiseWelten darüber.

Beispiele mit vielen Punkten

Focus Abo mit Payback-Punkten bei BurdaDirect
Bunte Abo mit Payback-Punkten bei BurdaDirect

Zwei Dinge sind dabei wichtig: Die Punkte werden zwar schnell gutgeschrieben, aber erst etwa sechs Wochen nach der ersten Lieferung freigeschaltet – also nichts für kurzfristige Einlösungen. Und: Rechtzeitig kündigen nicht vergessen.

Extra-Tipp: Wunschgutscheine

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte: Über den Payback-Prämienshop und gelegentlich auch bei Partnergeschäften gibt es immer wieder Aktionen, bei denen du beim Kauf von Wunschgutscheinen mehrfache Punkte sammelst – teils 5-fach, in Ausnahmefällen sogar 10-fach auf den Gutscheinwert. Das Besondere: Wunschgutscheine lassen sich bei über 500 Shops einlösen – also auch bei vielen Händlern, die selbst keine Payback-Partner sind, zum Beispiel bei Apple, IKEA oder H&M. So sammelst du Punkte für Ausgaben, die du ohnehin hättest.

Payback Wunschgutschein

Den passenden Coupon findest du in der Payback-App – wenn gerade eine Aktion läuft, lohnt sich ein Blick auf jeden Fall. Und noch ein Gedanke: Wenn gerade eine gute Aktion läuft, lohnt es sich durchaus, gleich ein paar Gutscheine mehr zu kaufen. Du deckst damit eigene Einkäufe ab, punktest bei Partnern somit sogar doppelt – oder hast gleichzeitig ein praktisches Geschenk zur Hand, das wirklich jeder gebrauchen kann.

Zwei Dinge solltest du dabei im Blick behalten: Die Punkte bleiben zunächst gesperrt – das ist beim Online-Kauf üblich, weil Payback die Widerrufsfrist abwartet, bevor die Punkte freigegeben werden. Das kann je nach Aktion einige Wochen dauern. Und es gibt Kauflimits, die je nach Aktion und Kanal variieren.

Die Grundregel

Vor jedem größeren Einkauf kurz in die App schauen, ob aktive Coupons vorhanden sind. Das sind zwei Minuten – und sie entscheiden darüber, ob du einen Punkt pro zwei Euro sammelst oder ein Vielfaches davon.

Was deine Payback-Punkt wirklich wert sind – und wofür du sie nie einlösen solltest

Ein Punkt, ein Cent – so lautet die offizielle Formel. Aber was das in der Praxis bedeutet, hängt stark davon ab, wofür du deine Punkte einsetzt. Die Unterschiede sind erheblich.

Beste Option

Transfer zu Miles & More

Wer seine Payback-Punkte zu Miles & More transferiert und sie für Prämienflüge einsetzt, kann einen Gegenwert von zwei, drei oder sogar vier Cent pro Punkt erzielen – je nach Strecke, Airline, Flugklasse und Einlösung. Das ist das Zwei- bis Vierfache der schlichten Auszahlung.

Geht so

Auszahlung oder Bezahlen an der Kasse

Die einfachste Option: Punkte direkt auf das Konto auszahlen lassen oder an der Kasse damit bezahlen. Beides funktioniert ab 200 Punkten und liefert sauber einen Cent pro Punkt. Mit 10.000 Punkten bekommst du 100 Euro. Klar, verlässlich – aber auch das Minimum dessen, was du aus deinen Punkten herausholen kannst.

Lieber meiden

Der Prämienshop

Im Payback-Prämienshop lassen sich Punkte gegen Produkte oder Gutscheine einlösen. Klingt verlockend – ist es aber oft nicht. Die Pfanne, die Kaffeemaschine, der Koffer: Was dort in Punkten ausgepreist ist, kannst du dir in vielen Fällen günstiger direkt kaufen.

Unsere Empfehlung: Prämienshop meiden.

Transfer zu Miles & More – für uns der eigentliche Grund, Punkte zu sammeln
Singapore Airlines Business Class Sitz auf der Langstrecke

Der Unterschied wird besonders deutlich bei Business Class-Flügen auf der Langstrecke: Ein reguläres Ticket kostet dort schnell mehrere tausend Euro. Mit Meilen – die zu einem guten Teil aus Payback-Punkten stammen können – bezahlt man stattdessen je nach Airline nur eine überschaubare Zuzahlung.

Für uns ist Payback dabei seit Jahren ein fester Baustein: Es ist eine der einfachsten Möglichkeiten, im Alltag Punkte zu sammeln und daraus irgendwann ein Flugerlebnis zu machen, das man sich mit dem normalen Reisebudget vielleicht nie gegönnt hätte. Genau das möchten wir dir mit diesem Beitrag zeigen.

Wie der Transfer konkret funktioniert, welches Timing entscheidend ist und worauf man dabei unbedingt achten sollte – das erklären wir im nächsten Abschnitt.

Punkte zu Miles & More transferieren – aber bitte zum richtigen Zeitpunkt

Payback-Punkte lassen sich wie erwähnt im Verhältnis 1:1 zu Miles & More transferieren – ab einem Minimum von 200 Punkten. Das klingt simpel, und das Grundprinzip ist es auch. Der entscheidende Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Transfer liegt im Timing.

Transferbonusaktionen – wann es sich wirklich lohnt
Bonus-Transferzeiträume Payback zu Miles & More

Ein- bis zweimal pro Jahr bietet Payback in der Regel einen Bonus auf den Transfer zu Miles & More – zuletzt 25 % im Januar 2026. Das bedeutet: Wer zu diesem Zeitpunkt 10.000 Punkte transferiert, bekommt 12.500 Meilen – das sind 2.500 Meilen geschenkt. Bei 40.000 Punkten sind es plötzlich 50.000 Meilen statt 40.000 – also 10.000 Meilen geschenkt, nur weil man auf den richtigen Moment gewartet hat. Je mehr Punkte auf dem Konto liegen, desto mehr lohnt sich dieses Warten.

mind. 4.000

Punkte müssen auf einmal transferiert werden

max. 75.000

Bonusmeilen pro Aktion (Deckelung)

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen mindestens 4.000 Punkte auf einmal transferiert werden. Der Bonus ist außerdem gedeckelt – zuletzt auf maximal 75.000 Bonusmeilen pro Aktion. Wer also mehr als 300.000 Punkte transferieren möchte, bekommt oberhalb dieser Grenze keinen Bonus mehr.

Wann die nächste Aktion kommt, lässt sich nicht exakt vorhersagen – typischerweise läuft eine im Dezember oder Januar, eine weitere im Juni oder Juli. Wir informieren dich hier im Transferbonusartikel, sobald eine neue Aktion läuft.

Das automatische Meilenabo – bitte nicht

Im Payback-Konto gibt es die Möglichkeit, einen automatischen Transfer einzurichten – zweimal jährlich werden dann alle Punkte zu Miles & More verschoben. Das klingt praktisch, ist es aber nicht. Wer das Abo aktiviert, transferiert womöglich kurz vor einer Bonusaktion – und hat dann kaum noch Punkte, die mit Bonus verschoben werden könnten. Der volle Vorteil des Timings geht verloren. Unser klarer Rat: Finger weg von diesem Häkchen – und beim manuellen Transfer immer prüfen, dass es nicht versehentlich gesetzt ist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die beste Antwort lautet: erst transferieren, wenn eine konkrete Einlösung in Sicht ist. Das bedeutet: ein Flugziel vor Augen haben, die Verfügbarkeit für den gewünschten Zeitraum und die gewünschte Personenzahl bereits geprüft haben – und dann, idealerweise während einer Bonusaktion, transferieren.

Warum das so wichtig ist: Meilen bei Miles & More lassen sich nicht zurück zu Payback transferieren. Wer voreilig transferiert und dann feststellt, dass es für die Wunschstrecke keine Verfügbarkeit gibt oder die Meilen nicht reichen, sitzt auf einem Meilenkonto, das er vielleicht jahrelang nicht sinnvoll nutzen kann.

Die Punkte können bis zu 36 Monate auf dem Payback-Konto liegen – sie verfallen jeweils zum 30. September. Wer mit dem Payback-Konto die Payback American Express verknüpft hat und regelmäßig aktiv sammelt, ist davon ausgenommen. Für alle anderen gilt: Verfallsdatum im Blick behalten und rechtzeitig handeln – entweder einlösen oder transferieren.

Gute Flugprämien finden und clever einlösen

Was du mit den transferierten Meilen konkret anfangen kannst – welche Strecken sich lohnen, wie viele Meilen du für einen Business-Class-Flug brauchst und wo die besten Einlösungen stecken – das erklären wir ausführlich in unserem Miles & More Artikel. Wenn du verstehst, wie das Programm funktioniert, siehst du auch sofort, warum es sich lohnt, heute schon strategisch Punkte zu sammeln.

Miles & More: So sammelst du Meilen und löst sie richtig ein

Die richtige Kreditkarte dazu – drei Optionen, drei verschiedene Ziele

Wer Payback-Punkte sammelt, kann mit der richtigen Kreditkarte bei jedem Einkauf automatisch weitere Punkte oder Meilen obendrauf bekommen – ganz unabhängig davon, ob der Händler Payback-Partner ist oder nicht. Über das Jahr macht das einen spürbaren Unterschied.

Drei Karten kommen in Frage – je nach Sammelprofil und Ziel erfüllen sie einen anderen Zweck.

Payback American Express – der solide Einstieg

Die Payback Amex ist kostenlos und sammelt bei jedem Kartenumsatz einen Punkt pro drei Euro – also überall dort, wo American Express akzeptiert wird, auch außerhalb der Payback-Partner. Bei Payback-Partnern gilt: zuerst die Payback-Karte oder App scannen, dann mit der Amex bezahlen – und schon punktest du doppelt.

Wir selbst haben mit der Payback Amex angefangen – damals, bevor wir tiefer in die Meilen- und Punktewelt eingestiegen sind. Sie ist ein solider erster Schritt: kostenlos, unkompliziert und ein guter Weg, erste Punkte zu sammeln und das System kennenzulernen. Stehst du noch ganz am Anfang und möchtest erst einmal schauen, ob die Strategie für dich passt, bist du hier gut aufgehoben. Und falls du dich irgendwann doch gegen einen Transfer zu Miles & More entscheidest – deine Punkte bleiben auf dem Payback-Konto und lassen sich anderweitig einlösen.

Noch ein Vorteil, der oft übersehen wird: Nutzt du die Payback Amex aktiv, schützt du damit automatisch alle Punkte auf dem Konto vor dem Verfall.

PAYBACK American Express Karte – Kostenlos und 1.000 Punkte Willkommensbonus!

American Express Payback Kreditkarte
Keine Jahresgebühr!
  • Willkommensbonus-Aktion: 1.000 Payback-Punkte

  • Punkte: 1 Punkt pro 3 Euro Umsatz

  • Punktegültigkeit: unbegrenzt

  • Vorteile: Kostenlos, mit jeden Umsatz Punkte sammeln, Gutschriften durch AMEX Offers,  90 Tage Einkaufsschutz

  • Nachteile: Kosten für Bargeldabhebungen und Fremdwährungsgebühren, keine Versicherungen

  • Kosten: Dauerhaft ohne Jahresgebühr

Der Willkommensbonus liegt regulär bei 1.000 Punkten – bei Aktionen sind auch 3.000 bis 5.000 Punkte drin. Siehst du gerade eine solche Aktion, solltest du zuschlagen. Aber auch ohne Sonderaktion gilt: Je früher du startest, desto früher sammelst du mit jedem Umsatz zusätzliche Punkte.

Miles & More Blue und Gold – für alle, die langfristig sammeln

Baust du dein Meilenkonto bei Miles & More langfristig auf und weißt noch nicht genau, wann du einlösen wirst? Dann sind die Miles & More Blue oder Gold eine sinnvolle Ergänzung – beide als Mastercard mit entsprechend breiter Akzeptanz. Ihr entscheidender Vorteil: Sie schützen deine Meilen unbegrenzt vor dem Verfall.

Miles & More Blue Credit Card – Die Vor- und Nachteile

Miles & More Blue Credit Card
5,50 € / Monat
  • Willkommensbonus: 500 Meilen (je nach Aktion mehr)
  • Meilen sammeln: 1 Meile pro 2 Euro Umsatz
  • Meilenschutz: unbegrenzt
  • Nachteile: Fremdwährungsgebühr 1,95 %, Bargeldabhebungen kostenpflichtig, keine Reiseversicherungen

Miles & More Gold Credit Card – Die Vor- und Nachteile

Miles & More Gold Credit Card
11,50 € / Monat
  • Willkommensbonus: 4.000 Meilen (je nach Aktion mehr)
  • Meilen sammeln: 1 Meile pro 2 Euro Umsatz
  • Meilenschutz: unbegrenzt
  • Versicherungen: Auslandskranken, Reiserücktritt, Mietwagen-Vollkasko
  • Bargeld Ausland: 2x pro Jahr kostenlos
  • Bonus: Marriott Bonvoy® Silver Elite Status inklusive
  • Nachteil: Fremdwährungsgebühr 1,95 %

Wer wirklich keinen Umsatz liegen lassen möchte, kann die kostenlose Payback Amex und die Miles & More Blue clever kombinieren: Die Amex kommt überall dort zum Einsatz, wo sie akzeptiert wird – die Blue springt als Mastercard ein, wenn Amex mal nicht geht. So sammelst du mit jedem Einkauf Punkte oder Meilen und hast gleichzeitig den Meilenverfall im Griff.

Wir selbst haben lange die Gold genutzt, haben sie aber irgendwann zugunsten der Eurowings Premium gekündigt – weil wir unsere Meilen in der Regel innerhalb von 36 Monaten einlösen und die Eurowings Premium im Reisealltag schlicht mehr leistet. Wer aber ein größeres Meilenkonto aufbaut und mehr Zeit braucht, ist mit Blue oder Gold auf der sicheren Seite.

Eurowings Premium – unser persönlicher Favorit

Die Eurowings Premium ist seit vielen Jahren unsere meistgenutzte Karte im Reisealltag – und das aus gutem Grund: keine Fremdwährungsgebühren, kostenlose Bargeldabhebungen im Ausland (in Deutschland fallen dafür Gebühren an), ein gutes Versicherungspaket und 1 Miles & More Meile pro 2 Euro Umsatz.

Eurowings Kreditkarte Premium – Aktion mit 3.000 Meilen Bonus und mehr!

Eurowings Kreditkarte Premium
Halbe Jahresgebühr im 1. Jahr!
  • Willkommensbonusaktion: 3.000 Meilen (plus 1. Jahr zum 1/2 Preis: 49,50 Euro)

  • Meilen: 1 Meile pro 2 Euro Umsatz

  • Meilengültigkeit: 36 Monate

  • Vorteile: Wichtige Reiseversicherungen (Reiserücktritt – und Reiseabbruchversicherung, Auslands­krankenschutz, Mietwagen-Vollkasko), kostenlose Bargeldabhebungen (im Ausland), keine Fremdwährungsgebühren, verzögertes Zahlungsziel von bis zu 59 Tagen, Priority Check-in, Security-Fastlane-Nutzung an mehr als 20 Flughäfen, kostenlose Sitzplatzreservierung (EW), mit jedem Umsatz bei Miles & More Meilen sammeln

  • Nachteile: Hohe Gebühren beim Bargeldabheben in Deutschland. Hohe Zinsen nach dem Zahlungsziel von 59 Tagen. Keine Reiserücktrittversicherung

  • Kosten: Halbe Jahresgebühr im ersten Jahr, danach  99 Euro

Wenn Amex mal nicht akzeptiert wird – unterwegs, im Ausland, an kleineren Kassen – kommt die Eurowings Premium als Visa zum Einsatz. Dazu kommen die Eurowings-eigenen Vorteile: Priority Check-in, Fastlane an über 20 Flughäfen, kostenlose Sitzplatzreservierung bei Eurowings-Flügen. Für alle, die regelmäßig reisen und dabei gleichzeitig Meilen sammeln wollen, ist sie für uns die überzeugendste Kombination.

Für wen lohnt sich Payback als Meilen-Quelle – und für wen nicht

Payback ist kein Wundermittel – und kein Programm, das von alleine funktioniert. Wer die Karte einfach ab und zu vorzeigt und ansonsten nichts weiter tut, wird am Ende vielleicht irgendwann genug Punkte beisammen haben, um damit einen kleinen Einkauf zu finanzieren. Nicht schlecht, aber weit unter dem, was möglich wäre.

Wer aber konsequent vorgeht – Coupons aktiviert, Einkäufe auf Aktionsphasen abstimmt, den richtigen Transferzeitpunkt abwartet und die Punkte gezielt für Prämienflüge einsetzt – kann aus dem Alltag heraus echte Business-Class-Tickets finanzieren. Nicht über Nacht, aber mit Geduld und Strategie.

Für wen es sich besonders lohnt

Für alle, die ohnehin regelmäßig bei Payback-Partnern einkaufen – also bei dm, EDEKA, Netto oder Aral, sowie den vielen Online-Partnern – und die bereit sind, zwei Minuten vor dem Einkauf in die App zu schauen. Und für alle, die ein konkretes Reiseziel vor Augen haben, auf das sie hinsparen wollen. Payback funktioniert am besten als Teil einer Strategie, nicht als Selbstzweck.

Für wen es weniger geeignet ist

Wer keine Geduld für das Sammeln über längere Zeit hat, wer seine Punkte lieber spontan und flexibel einlösen möchte – oder wer sich nicht damit beschäftigen will, wann die nächste Transferbonus-Aktion kommt. Das ist völlig legitim. Dann ist die schlichte Verrechnung an der Kasse, ein Gutschein oder eine Auszahlung die ehrlichste Option.

Für uns persönlich ist Payback seit fast 20 Jahren ein fester Bestandteil unserer Reisestrategie – nicht als einzige Quelle, aber als verlässlicher Baustein, der immer wieder dazu beiträgt, dass wir uns Flugerlebnisse gönnen können, die wir sonst vielleicht nicht so regelmäßig buchen würden.

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ÜBER UNS

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