Vor Ort März 2026, zuletzt aktualisiert: 07.05.2026
Nasridenpaläste verpasst – wie uns ein falsches Ticket das Herzstück der Alhambra gekostet hat
Wir hatten sechs Tage, um unsere Andalusien-Rundreise zu planen. An Tag vier wollte ich Tickets vorbereiten – die Alhambra stand für eine Woche später auf dem Plan.
Mein Gedanke war eigentlich ein guter: Bei vielen Sehenswürdigkeiten kauft man das Ticket einfach vor Ort. Wenn ich das schon vorab erledige, müssen wir nicht lange anstehen und können direkt rein. Sind gut vorbereitet.
Dann der erste Schock: Es gibt nicht das eine Alhambra-Ticket. Es gibt viele verschiedene. Und das, was wirklich zählt – Tickets mit Nasridenpalästen – war für die nächsten Wochen, insgesamt für über einen Monat, kein einziges Zeitfenster mehr frei. Damit war klar: Wir würden nach Granada fahren – und das Herzstück der Alhambra nicht sehen.
Wir haben alles versucht. Verschiedene Plattformen, verschiedene Zeitslots. Nichts. In Granada selbst fragte ich noch den Concierge – der gab uns einen letzten Tipp: zwischen Mitternacht und zwei Uhr nachts schauen, da sollen manchmal kurzfristige Restkontingente reinkommen. Ich habe es versucht, ein paarmal neu geladen. Keine Tickets.
Am nächsten Morgen früh noch einmal direkt am Kassenhäuschen nachgefragt. Für diesen Tag gar keine Tickets.
Es war Anfang März. Für uns klassische Nebensaison.
„Damit dir genau das nicht passiert, zeigen wir dir jetzt Schritt für Schritt, worauf es wirklich ankommt – welches Ticket du brauchst, wo der Unterschied liegt und wie du noch rankommen kannst, wenn die offizielle Seite nichts mehr hergibt.
Die gute Nachricht: Du kannst das komplett vermeiden – wenn du weißt, worauf du achten musst.
Wer lieber schaut als liest: Das komplette Thema Alhambra-Tickets, was uns wirklich passiert ist – und wie dir das nicht passiert– zeigen wir dir auch in unserem Video.
Bevor wir starten, hier noch einige beliebte Artikel, die dich auch interessieren könnten:
Das solltest du wissen, bevor du buchst
Die Nasridenpaläste sind das Herzstück der Alhambra – und das Knappste. Sie gelten als das Schönste, was die Anlage zu bieten hat. Und sie sind streng kontingentiert: pro Zeitfenster im Halbstundentakt gibt es nur 300 Tickets. Sie sind oft weit im Voraus ausverkauft. Welche Ticket-Varianten es gibt und was du tun kannst, wenn nichts mehr frei ist – das erklären wir gleich im Detail.
Auf einer Rundreise hast du meist kaum Spielraum für Ausweichtermine. Wer durch Andalusien reist, hat für Granada in der Regel zwei bis drei Nächte eingeplant. Wenn dein Zeitfenster weg ist, ist es nicht nur weg – dann fehlt dir das eigentliche Highlight deiner Reise.
„Nebensaison" schützt dich nicht. Anfang März – für uns eigentlich klassische Nebensaison – war über einen Monat lang nichts mehr frei.
Wir dachten auch: Anfang März reicht locker. Genau das war unser Fehler.
Daher früh buchen, denn die Alhambra ist das ganze Jahr über gefragt.
Wenn das General-Ticket ausverkauft ist, gibt es mehrere andere Wege. Granada Card, GetYourGuide-Pakete mit Führung oder Audioguide, der offizielle Nachtbesuch der Nasridenpaläste oder auch ein Kombiticket – und der Mitternachts-Tipp. Alle Varianten kommen gleich.
Nicht jedes „Alhambra-Ticket" enthält die Nasridenpaläste. Das klingt selbstverständlich – ist es nicht. Auf jeder Plattform gibt es Varianten, bei denen die Paläste nicht dabei sind.
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Günstigste Option, direkt beim Patronato – sichere dir dein Zeitfenster, bevor es weg ist.
Zeitfenster sichernMit deutschsprachiger Führung + Schnellzugang – oft frühere Verfügbarkeiten als die offizielle Seite.
Verfügbarkeit prüfenDirekt an der Alhambra übernachten – unser Geheimtipp. Gerade wenn du früh auf die Anlage willst, ist die Lage ein echter Vorteil. Du bist in wenigen Minuten am Eingang und kannst entspannt starten – ohne erst quer durch Granada zu müssen.
Wir haben das Áurea Washington Irving getestet – und waren ehrlich gesagt überrascht. Große, geschmackvolle Zimmer, ein richtig gutes Frühstück und insgesamt genau der Komfort, den man sich nach einem langen Tag wünscht.
Den Pool haben wir im März zwar nicht genutzt (dafür war es einfach zu frisch), aber gerade im Sommer können wir uns gut vorstellen, wie angenehm das nach einem Tag in der Sonne ist.
Was uns wirklich überrascht hat: der Preis. Für die Lage direkt an der Alhambra und diesen Standard hätten wir deutlich mehr erwartet – vor allem im Vergleich zu anderen Hotels in Andalusien.
Wir würden sofort wieder buchen. Mehr dazu weiter unten.
Blick ins Zimmer
Hotelzimmer – Áurea Washington Irving
Was die Alhambra wirklich ist
Die meisten stellen sich die Alhambra als ein Gebäude vor. Ein Palast, ein Ticket, ein Vormittag. So war es bei uns auch – bis wir uns genauer damit beschäftigt haben.
Die Alhambra ist keine einzelne Sehenswürdigkeit. Sie ist eine Festungsstadt. Eine weitläufige Anlage auf einem Hügel über Granada – mit Palästen, Türmen, Gärten, Aussichtspunkten. Mindestens drei bis vier Stunden solltest du einplanen.
Seit 1984 steht sie auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste – und wer einmal dort war, versteht warum. Sie besteht aus vier Hauptteilen.
Die Alcazaba ist die alte Militärfestung – Türme, Mauern, Ruinen der Soldatenquartiere. Von oben hast du einen schönen Blick über Granada.
Der Generalife sind die Gärten und der Sommerpalast der Sultane. Terrassen, Wasserspiele, Bögen mit Ausblick auf die Palastanlage.
Der Palast Karls V. ist ein echtes Kontrastprogramm: von außen ein wuchtiger Renaissancequader – und innen ein runder Innenhof. Mitten im Quadrat ein Kreis. Das hat uns kurz sprachlos gemacht.
Und dann sind da die Nasridenpaläste. Die maurischen Herrscherpaläste, für die die Alhambra weltberühmt ist. Die maurischen Bögen, Innenhöfe mit Wasserbecken, die Kachelwände, filigrane Stuckarbeiten und Mosaike, die man auf Fotos sieht.
Sie gelten als das Schönste, was die Anlage zu bieten hat – und genau deshalb sind sie das einzige, das ein eigenes Zeitfenster-Ticket braucht.
Den Rest der Alhambra kann man mit dem normalen Ticket besichtigen. Schön ist sie trotzdem. Aber ohne Nasridenpaläste fehlt das, weshalb die meisten Menschen überhaupt hierherkommen.
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☑️ Hotels aus eigener Erfahrung
☑️ Was du wirklich Wochen vorher buchen musst
☑️ Was wir beim nächsten Mal anders machen würden
Unsere Erfahrung –
was wir gesehen haben und was fehlte
Wir haben die Alhambra besucht. Ohne Nasridenpalast-Ticket, aber immerhin.
Die Anlage ist beeindruckend – allein schon als Ort. Zu sehen, wie Menschen vor Jahrhunderten hier gelebt, gebaut und eine ganze Festungsstadt auf diesem Hügel errichtet haben, das hat etwas. Die Alcazaba mit dem Blick über Granada, der runde Innenhof im Palast Karls V. – das alles lohnt sich.
Und im Generalife, der Sommerpalastanlage, konnte man zumindest erahnen, was einen in den Nasridenpalästen erwartet hätte. Die Bögen, die Proportionen, diese Verbindung aus Architektur und Natur. Ein kleiner Vorgeschmack – aber eben nur das.
Die Gärten selbst waren Anfang März schwer zu beurteilen. Überall Knospen, aber geblüht hat fast nichts. An mehreren Stellen wurde noch gearbeitet – letzte Handgriffe, bevor die Saison so richtig losgeht. Man konnte sich gut vorstellen, wie es hier in ein bis zwei Monaten aussieht, wenn alles in voller Blüte steht, die Wasserspiele in der Sonne tanzen und man durch verwunschene Laubengänge geht. Im März war davon noch nicht viel zu spüren.
Was wirklich schön war: die Aussichtspunkte. An mehreren Stellen öffnet sich die Anlage – manchmal durch einen Rundbogen, manchmal einfach über eine Brüstung – und man sieht auf der anderen Seite die Alhambra selbst. Nicht das typische Foto, das man vom Mirador (Aussichtspunkt Mirador de San Nicolás – mehr dazu gleich) kennt. Aber ein schöner Moment, der hängen bleibt.
Und trotzdem: das große Wow blieb aus.
Wir sind mit einer riesigen Erwartungshaltung dorthin gefahren. Die Alhambra ist eine dieser Sehenswürdigkeiten, von der man sein Leben lang hört.
Man sieht Fotos, denkt „da muss ich irgendwann hin“ – und dann ist man da. Und irgendetwas stimmt nicht.
Wir glauben, es war diese Kombination. Das Herzstück nicht gesehen zu haben. Und dann diese Gärten, die an diesem Tag trotz schönstem Wetter etwas Tristes hatten – unfertig, kahl, mit Absperrbändern hier und da. Das hat den Eindruck noch verstärkt. Man steht an einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt und denkt: ist das alles?
Das ist natürlich nicht fair – weder der Alhambra noch dem März gegenüber. Aber so war es.
Welches Ticket brauchst du?
Bevor wir zur Buchungsstrategie kommen, kurz der Überblick: Es gibt nicht das eine richtige Ticket – sondern mehrere Varianten, je nachdem was du sehen möchtest und was noch verfügbar ist.
Unsere klare Empfehlung: das General-Ticket. Es ist die günstigste Option, enthält alles – und vor allem die Nasridenpaläste bei Tag, wenn man wirklich alle Bereiche dort sehen kann.
Alle Ticket-Varianten im Überblick
| Ticket | Preis | Nasridenpaläste | Buchen |
|---|---|---|---|
| ★ Unsere Empfehlung Alhambra General (Tagbesuch) Günstigste Option – enthält alle Bereiche tagsüber vollständig | 22,27 € | ✓ vollständig, tagsüber | Ticket sichern |
| Nasridenpaläste – Nachtbesuch Beleuchtet und stimmungsvoll – aber nicht alle Bereiche zugänglich | 12,73 € | ✓ beleuchtet, nicht alle Bereiche | Plätze sichern |
| Alhambra Experiences Nacht 1: Nasridenpaläste beleuchtet · Tag 2: restliche Alhambra ohne Nasridenpaläste | 22,27 € | ✓ Nacht: beleuchtet / Tag: nicht enthalten | Zum Ticket |
| GetYourGuide – mit Audioguide Eigenes Kontingent – oft früher verfügbar als über die offizielle Seite | ab ca. 40 € | ✓ vollständig, tagsüber | Verfügbarkeit prüfen |
| GetYourGuide – mit deutschsprachiger Führung Eigenes Kontingent – oft früher verfügbar als über die offizielle Seite | ab ca. 40–70 € | ✓ vollständig, tagsüber | Verfügbarkeit prüfen |
| Granada Card (48 h oder 72 h) Eigenes Kontingent + Stadtbus + weitere Sehenswürdigkeiten. Achtung: 24-h-Variante enthält nur den Nachtbesuch der Nasridenpaläste | ab 55 € | ✓ vollständig, tagsüber | Zur Granada Card |
Tag 2: Komplette Alhambra, aber ohne Nasridenpaläste.
Wer wirklich alles möchte, bucht das General-Ticket und separat noch ein Nachtticket dazu.
Wie früh im Voraus buchen?
In der Hauptsaison – grob Ostern bis Juni und September bis Oktober – mindestens vier bis sechs Wochen vorher, eher früher. Aber wie unser März gezeigt hat: auch außerhalb der Hauptsaison kann es eng werden. Wir empfehlen, sich so früh wie möglich darum zu kümmern.
Noch ein Grund früh zu buchen: Wer früher bucht, hat mehr Auswahl beim Zeitfenster. Der erste Slot um 8:30 Uhr ist der beste. Du bist dann der Erste in den Nasridenpalästen – noch niemand vor dir, maximal 300 Menschen im selben Zeitfenster. Das ist ein spürbarer Unterschied zu später am Tag, wenn Reisegruppen und Schulklassen die Anlage füllen.
Wenn das General-Ticket ausverkauft ist – Der Mitternachts-Tipp
Den Tipp haben wir vom Concierge unseres Hotels bekommen – und später auch von anderen Seiten davon gehört: Ein paar Minuten vor Mitternacht auf die offizielle Webseite des Patronato gehen und die Seite regelmäßig neu laden. Manchmal kommen dann kurzfristige Restkontingente rein. Bei uns hat es nicht funktioniert. Aber der Tipp kursiert, weil er hin und wieder wohl tatsächlich klappt. Einen Versuch ist es wert, wenn alle anderen Wege versperrt sind.
Ein Hinweis zur Ticketbuchung, der nicht selbstverständlich ist
Die Alhambra ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten, bei denen bereits beim Kauf eine Ausweis- oder Passnummer angegeben werden muss. Das ist in Andalusien nicht überall so – und soll verhindern, dass große Kontingente ohne Personenbindung aufgekauft werden. Den Ausweis oder Reisepass, mit dem du gebucht hast, brauchst du deshalb am Einlass im Original – ohne geht es nicht rein.
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Am Tag des Besuchs
Vor Ort: Was du wissen solltest
Zwei Eingänge – welcher für dich der richtige ist. Die Anlage öffnet täglich um 8:30 Uhr. Es gibt zwei Haupteingänge:
Früh da sein lohnt sich. Wer um 8:30 Uhr auf dem Gelände ist, hat die Anlage noch weitgehend für sich. Ab etwa 9:00 Uhr füllt es sich – Reisegruppen, Schulklassen, organisierte Touren. Wer früh da ist, hat noch eine andere Alhambra.
Den Zeitslot für die Nasridenpaläste ernst nehmen. Dein allgemeines Ticket gilt für den ganzen Tag – du kannst die Alcazaba, den Generalife und alle anderen Bereiche frei besuchen. Nur für die Nasridenpaläste bekommst du ein festes Zeitfenster zugewiesen.
Palast Karls V. Der Innenhof des Palastes Karls V. ist ohne Ticket zugänglich. Das Museum im Obergeschoss ist für EU-Bürger kostenlos. Ein lohnender Stopp – gerade wenn man auf seinen Nasridenpalast-Slot wartet.
Servicegebäude zentral auf dem Gelände. Auf der Plaza de los Aljibes – direkt neben dem Puerta del Vino, nahe dem Palast Karls V. und den Eingängen zu Alcazaba und Nasridenpalästen – liegt das zentrale Dienstleistungsgebäude. Dort findest du Toiletten, Automaten mit Heiß- und Kaltgetränken sowie Snacks.
Beste Reisezeit für die Alhambra
Zwei Highlights, die deinen Alhambra-Tag abrunden
Park Carmen de los Mártires
Kurz nach dem Ausgang noch einen Abstecher? Unbedingt. Der Carmen de los Mártires liegt nur 5–10 Minuten zu Fuß entfernt – kostenlos, kaum bekannt und einer dieser Orte, die man nicht erwartet und dann einfach mag. Malerische Springbrunnen, gepflegte Wege, schattige Ecken, und mittendrin laufen Pfauen herum, als wäre das völlig normal.
Mirador de San Nicolás – hier entsteht das Foto
Wir reden hier nicht von einem netten Aussichtspunkt. Wer einmal am Mirador de San Nicolás im Albaicín gestanden hat, versteht sofort, warum Granada so viele Menschen in den Bann zieht. Man steht dort, schaut rüber – und vor einem liegt die gesamte Alhambra.
Nicht von unten, nicht von der Seite, sondern direkt gegenüber, auf Augenhöhe, mit der Sierra Nevada dahinter. Wer Glück hat – und außerhalb des Sommers ist die Chance gut – sieht die Terrakotta-Farben der Alhambra vor schneebedeckten Gipfeln – einfach ein außergewöhnlicher Anblick. Zum Sonnenuntergang legt sich dann noch rotgoldenes Licht über die gesamte Anlage. Das ist das Foto, das viele von Granada kennen – und es entsteht genau dort.
Der Mirador ist nicht direkt nebenan – vom Alhambra-Gelände aus sind es 40–60 Minuten zu Fuß bergab und bergauf. Nach einem langen Vormittag auf der Anlage empfehlen wir den Minibus C32 (ca. 20–25 Minuten, fährt alle 10 Minuten) oder ein Taxi/Uber. Und: Man muss das natürlich nicht zwingend am selben Tag einplanen. Wer mehrere Tage in Granada hat, baut den Mirador besser separat ein – aber auslassen? Auf keinen Fall.
Wo du in Granada übernachtest –
unsere Empfehlung
Granada bietet drei schöne Lagen zum Übernachten: direkt oben bei der Alhambra, mitten in der schönen Altstadt oder im hübschen Albaicín-Viertel. Jede hat ihren eigenen Charakter – und je nachdem, was dir bei deinem Besuch wichtig ist, passt eine davon besser zu dir.
Wir haben uns für die Alhambra-Nähe entschieden – und das war die richtige Entscheidung. Das Áurea Washington Irving hat uns von Anfang an überzeugt: tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, schöne Zimmer, hilfsbereite Mitarbeiter – und morgens einfach raus und in fünf Minuten vor dem Eingang stehen. Gleichzeitig war die Altstadt und das Albaicín schnell und unkompliziert erreichbar. Unsere klare Empfehlung für den ersten Granada-Besuch mit Alhambra im Fokus.
Áurea Washington Irving by Eurostars
Thematisch ganz der Alhambra gewidmet – mit Bibliothek, Washington-Irving-Zitaten und ruhiger Lage im Grünen direkt an der Zufahrt. Große moderne Zimmer, sehr gutes Frühstück mit Buffet und à-la-carte-Option, Dachpool, Spa, Fitness und Valet Parking. Die Mitarbeiter waren ausgesprochen hilfsbereit – wir würden sofort wieder buchen.
Perfekt für: alle, die die Alhambra in den Mittelpunkt stellen – Architekturfans, frühe Zeitslots ohne Anreisestress, entspannte Lage im Grünen mit schneller Anbindung in die Altstadt.
- 5 Min. zur Alhambra
- Dachpool
- Valet Parking
- Spa & Fitness
- Top Preis-Leistung
Alhambra 5 Min. zu Fuß · Altstadt 20 Min. zu Fuß / 15–20 Min. Bus / 20 Min. Taxi · Mirador de San Nicolás 15–20 Min. Bus / 25–30 Min. Taxi
Beim nächsten Besuch würden wir trotzdem gerne mal woanders schlafen – einfach um Granada von einer anderen Seite zu erleben. Die Hotels auf unserem Wunschzettel sind entsprechend vielfältig.
Casa 1800 Granada
Restauriertes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit Innenhof, originalen Details und sehr atmosphärischen Zimmern. Ideal als Basis zwischen Innenstadt, Alhambra-Aufstieg und Albaicín – direkt an der Plaza Nueva.
Perfekt für: Paare, Romantiker und alle, die Granada zu Fuß durch die Gassen entdecken wollen – ohne Fokus auf Pool oder Spa.
- 17. Jh. Herrenhaus
- Innenhof
- Plaza Nueva
Mirador de San Nicolás 15–25 Min. zu Fuß · Alhambra 10–15 Min. Bus / 5–8 Min. Taxi
Palacio Gran Vía – Royal Hideaway
Historisches Stadtpalais direkt an der Gran Vía – hochwertiges Interior, Spa, Rooftop Bar mit Alhambra-Blick und Dachterrasse mit Liegen. Mitten im urbanen Leben, mit guter Anbindung an Alhambra und Mirador.
Perfekt für: besondere Anlässe und alle, die Luxus & Design im Stadtpalast genießen wollen – und die Alhambra als eines von mehreren Highlights sehen.
- Rooftop mit Alhambra-Blick
- Innenpool
- Spa
Altstadt zentral · Mirador de San Nicolás 15–25 Min. zu Fuß · Alhambra 10–15 Min. Bus / 5–10 Min. Taxi
Áurea Catedral by Eurostars
Renoviertes historisches Gebäude direkt neben Kathedrale und Capilla Real – modern-komfortabel innen, mit Patio und Hotelterrasse. Eine der ausgewogensten Basen, wenn du Alhambra, Mirador und urbanes Stadtleben gleichwertig kombinieren willst.
Perfekt für: Stadtmenschen und Foodies, die abends direkt mitten im Leben sein wollen – und tagsüber flexibel alle Highlights erreichen.
- Neben der Kathedrale
- Patio & Terrasse
- Parkhaus
Altstadt zentral · Mirador 15–20 Min. zu Fuß · Alhambra 10–15 Min. Bus / 5–7 Min. Taxi
Gar Anat Hotel Boutique – Domus Artis
Individuell gestaltete Zimmer, viel Charakter und ein eher „verstecktes" Flair nahe Plaza Nueva – mit kurzen Wegen zu den wichtigsten Spots der Altstadt, zur Alhambra und zum Mirador.
Perfekt für: Kreative, Solo-Reisende und Paare, die Boutique-Charakter und Individualität einem Standardhotel vorziehen.
- Individuell gestaltet
- Künstlerisches Flair
- Budgettipp
Altstadt nah · Mirador 15–20 Min. zu Fuß · Alhambra 15 Min. zu Fuß / 10 Min. Bus / 5–8 Min. Taxi
Lohnt sich Granada wirklich?
Granada hat uns ehrlich überrascht – und gehört für uns zu den schönsten Stationen unserer gesamten Andalusien-Rundreise. Die Alhambra ist der offensichtliche Grund, hierher zu fahren. Aber Granada ist mehr als das.
Unbedingt einplanen: eine Flamenco-Show in Sacromonte. Die Höhlenbars und Wohnhöhlen dort zu sehen ist allein schon ein Erlebnis – und der Blickwinkel auf die Alhambra von dort oben ist noch einmal ein ganz anderer als vom Mirador. Das zusammen war für uns eines der eindrucksvollsten Erlebnisse der gesamten Reise.
Dazu das Albaicín und die Altstadt, die Teestuben, die Tapas-Kultur, die Kathedrale – und abends der Blick vom Mirador de San Nicolás. Wer nur eine Nacht einplant, verpasst das meiste. Mindestens zwei, besser drei oder vier Nächte – das ist unsere klare Empfehlung.
Mehr davon zeigen wir dir in unserer Andalusien-Playlist – schau gerne rein.
Deine Andalusien-Reise beginnt hier.
UNSER KOSTENLOSER ANDALUSIEN-PLANUNGS-GUIDE
Drei Routen. Ehrliche Hotelempfehlungen. Inklusive der Dinge, die man in Andalusien wirklich wissen muss – bevor man bucht.
Das bekommst du kostenlos:
☑️ 3 Routen für 10, 14 oder 20 Tage
☑️ Hotels aus eigener Erfahrung
☑️ Was du wirklich Wochen vorher buchen musst
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Gute Reise – und erzähl uns, wie du die Alhambra fandest!
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Michèle & Micha
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